Sonntag, September 05, 2010
   
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Wetterservice Düren

Wetterstation

Um Ihnen stets aktuelle Wetterdaten bieten zu können, setzen wir auf eine zuverlässige Wetterstation.
Hier einige Details:

 

WS-3600 Basis-Empfangsstation:

  • Große LCD - Wetterstation mit Touchsceen interaktivem Display
  • DCF-77-Zeitanzeige mit manueller Einstellung
  • DCF-77-gesteuerter Kalender
  • Anzeige ausführlicher Wetterdaten, in jedem Fall mit programmierbarer Alarmfunktion für bestimmte Wetterkonditionen sowie Speicherung aller minimalen und maximalen Wetterwerte mit Zeit und Datum der Speicherung
  • Anzeige von Raum- und Außentemperatur in Grad Celsius oder Grad Fahrenheit
  • Anzeige von Relativer Raum- und Außenluftfeuchtigkeit
  • Tastenbediente absolute oder relative Luftdruckanzeige in hPa oder inHg
  • Detaillierte Anzeige der Regenmengen in mm oder inch für 1 Stunde, 24 Stunden oder Gesamtmenge seit letzter Inbetriebnahme
  • Windgeschwindigkeit in km/h, m/s, mph, Knoten oder Beaufort
  • Windrichtungsanzeige auf LCD-Windrose sowie numerisch (z. B. 225°) oder in Buchstaben abgekürzt (z. B. SW)
  • Anzeige der Windkühletemperatur
  • Anzeige der Taupunkttemperatur
  • Anzeige der Wettervorhersage mit Wettersymbolen (sonnig, wolkig, regnerisch)
  • Anzeige der Wettertendenz
  • Sturmwarnungsalarm
  • EL-Hintergrundbeleuchtung
  • Serieller COM-Port für einfachen Anschluss an den PC
  • Alle aktuellen Wetterdaten der Basis-Empfangsstation und bis zu 1750 Wetterstatistik-Datensätze (mit vom Benutzer einstellbarem Messintervallen) können auf den PC geladen bzw. gespeichert werden
     
  • Abmessungen:
    225 x 35 x 155 mm
  • Basis-Empfangsstation:
    3 x 1,5 V-Batterien Typ Mignon AA, IEC LR6 oder Netzspannung: Eingang 240VAC / 50Hz (Adapter im Lieferumfang)
  • Technische Daten:
    • Außentemperaturbereich: -40°C bis 59,8°C
    • Luftfeuchtigkeitsbereich: 1% bis 99%
     
 
Thermometer-Hygrometer-Außensender-
  • Misst die Außentemperatur und -luftfeuchtigkeit
  • Sammelt die Wind- und Regendaten und sendet sie per Kabel oder per 433 MHz-Signal zur Basisstation
  • Versorgt Wind- und Regensensor mit Gleichspannung
  • Batteriebetrieb (2 x 1,5 V-Batterie Typ Mignon AA, IEC LR6) oder Stromversorgung von der Basisstation per Kabel
  • Abmessungen: 35 x 72 x 73 mm

Regensensor -

  • Zur Übertragung der Regendaten und zur Stromversorgung (keine separate Versorgung erforderlich) per Kabel mit dem Thermometer-Hygrometer-Außensender verbunden
  • Abmessungen: 140 x 70 x 137 mm

Windsensor -

  • Misst Windgeschwindigkeit und Windrichtung (bis zu 16 Windrichtungen möglich)
  • Zur Übertragung der Winddaten und zur Stromversorgung (keine separate Versorgung erforderlich) per Kabel mit dem Thermo-Hygro-Außensender verbunden
  • Abmessungen: 60 x 197 x 290 mm
Hinweise zum Standort:
Um Ihnen möglichst genaue Daten liefern zu können, wurden die Sensoren wie folgt installiert:

 

Thermo-/Hygrometer: 2m über Boden
Regensensor: freistehend, 10m Radius Freifläche
Windmesser: 3m über Boden, freistehend
Abstand Thermo-/Hygrometer -> Empfangsstation: 20m
Die Empfangsstation ist per serieller Schnittstelle mit dem PC verbunden und liefert genaue Daten ohne Abweichungen zur Station!
 
Der Umbau
 

 

Die neue Wetterhütte steht, der Windsensor erledigt seine Arbeit nun auf rund 6 Metern Höhe und auch der Niederschlagsmesser nimmt seinen neuen Platz ein. Die Umbaumaßnahmen an unserer Wetterstation sind weitgehend abgeschlossen! Ein großes DANKE gilt unserem Partner Andy Holz von Huertgenwaldwetter.de, der uns bei der Arbeit tatkräftig unterstützte! 

Planmäßig um 12:00 Uhr beendete unsere Wetterstation am 8. September 2009 ihre Arbeit an ihrem alten Standort. Zunächst wurden die Sensoren abgeklemmt und beiseite gelegt. Nach einer kleinen Reise durch den Baumarkt waren alle noch benötigten Bauteile beisammen. Dann konnte es los gehen.

Wir hoben zunächst ein 30x30cm breites und 40cm tiefes Loch für das Fundament des Windmastes aus. In der Mitte setzten wir eine Einsteckvorrichtung für den Mast ein, um diesen bei Bedarf komplett abzubauen. Dann wurde das Loch mit Beton verfüllt.

Nun ließen wir das Fundament aushärten und machten uns an den Aufbau der Wetterhütte.

Zur Verankerung des Pfostens im Boden benutzten wir eine Einschlaghülse, die wir mit einem Vorschlaghammer in den Boden rammten. Der 1,80m lange Pfosten wurde mit Stahlschrauben befestigt. Auf diesem Pfosten wurde dann die Wetterhütte mit einer Zinkhülse und Stahlschrauben installiert. Nun konnte der Thermo-/Hygrometer seinen neuen Arbeitsplatz auf exakt 2m über dem Boden einnehmen.

 

Beim nächsten Arbeitsschritt wurde ein neuer Standort für den Niederschlagsmesser geschaffen. Dieser sollte auf 1,20m Höhe seine Arbeit verrichten. Dazu verwendeten wir für die Verankerung im Boden wiederum eine Einschlaghülse. Auf dem Pfahl befestigten wir eine kleine Holzplatte, worauf der Niederschlagssensor zu stehen kommen sollte. Der Pfahl und die Holzplatte mussten exakt gerade sein, damit die Messwippe im Niederschlagsmesser auch genau funktioniert. Unser treuer Begleiter, die Wasserwaage, bestätigte unsere Genauigkeit.

 

Da das Betonfundament durch die Luft- und Bodenwärme und durch die zusätzliche Sonneneinstrahlung schon sehr fest war, setzten wir zum Test den 6,20m langen Windmast ein. Die Einsteckvorrichtung bewegte sich keinen Millimeter. So konnten wir mit der Installation des Windsensors beginnen. Dieser wurde mit breiten Kabelbindern befestigt, um eine problemlose Deinstallation zu ermöglichen. Trotz der einfachen Mittel bewegte sich der Windmesser nach der Ausrichtung nicht mehr. Die Steckverbindungen des Mastes wurde mit Gewerbeklebeband, den meisten bekannt als "Gaffa", zusätzlich abgeklebt um das Wackeln und mögliche selbstständige Drehen des Mastes auszuschließen. Das Kabel des Windsensors wurde mit Kabelbinder am Mast befestigt. Nun stand auch der Windsensor und konnte seine Arbeit wieder aufnehmen.

 

Alle Sensoren waren nun wieder voll einsatzbereit und wir prüften an der Empfängerstation die Werte. Der Windmesser wollte erst nach einem Neustart der Wetterstation funktionieren.

So ging um 17:10 Uhr die Wetterstation wieder online und die Arbeiten waren abgeschlossen. So hatten wir uns nach getaner Arbeit einen schönen Grillabend mit "kühlem Blonden" auch verdient.

 

Hier möchten wir Ihnen einige Bilder von der "neuen" Wetterstation Düren zeigen:

 


 


 

 

 

 

 

 

 

Durch die Umbaumaßnahmen erziehlt unsere Wetterstation jetzt deutlich genauere Ergebnisse. Wir haben unseren Service für Sie optimiert!